För lärare i tyska: Mångfald i tyskundervisningen - tankar, praktiker och reflektioner

Elever hjälper varandra i ett klassrum.

Datum
16 juni 2026, kl. 10.15–15.00
Plats
Digitalt evenemang, Online, via mötesverktyg Zoom
Typ
Seminarium
Föreläsare
Constanze Ackermann-Boström
Arrangör
Fortbildningsavdelningen för skolans internationalisering (FBA)
Kontaktperson
Constanze Ackermann-Boström

Välkommen till ett webbinarium för tysklärare Vielfalt im Deutschunterricht - en digital fortbildningsdag

Detta webbinarium ger möjlighet till inspiration och praktiska aktiviteter för klassrummet med våra särskilt inbjudna talare.

Vi utforskar hur vi kan konkret arbeta med mångfald i tyskundervisningen utifrån språkdidaktiska aspekter. Denna dag är skapad för dig som vill utveckla din förmåga att skapa engagerande och meningsfulla lärmiljöer där eleverna lär sig tyska och kritiskt reflektion kring mångfaldsaspekter.

Genom digitala föreläsningar och praktiska övningar presenteras nya infallsvinklar och resurser som ger dig konkreta verktyg att ta med dig in i din undervisning.

Evenemanget är kostnadsfritt.

Till anmälan

Programm

10.15-10.30

Willkommen und Introduktion (FBA)

10.30-12.00

Workshop 1:

Martin Herold (Deutsche Auslandsgesellschaft) ”Ein pragmatischer Blick aufs Gendering inkl. Pluralbildung: „Uppsalaerinnen und Uppsalaer, Sundsvaller:innen, Lunder*innen, Salzburger, Menschen/Personen aus St. Gallen, Rostocker_innen – oder wie jetzt?“

12.00-13.00

Paus

13.00-14.30

Workshop 2:

Nina Heißenberg i samarbete med Goethe-Institut Stockholm

Diversität: Aktuelle Diskurse in Deutschland und Takeaways für den Unterricht

14.30-14.45

Abschluss und Ausblick (FBA)

Martin Herold

Martin Herold

Abstract och mini-bio Martin Herold

Ein pragmatischer Blick aufs Gendering inkl. Pluralbildung: „Uppsalaerinnen und Uppsalaer, Sundsvaller:innen, Lunder*innen, Salzburger, Menschen/Personen aus St. Gallen, Rostocker_innen – oder wie jetzt?

Geschlechterbewusster Sprachgebrauch bzw. das Thema Gendering/Gendern bestimmen den Sprachgebrauch und gesellschaftliche Debatten im deutschsprachigen Raum seit mehreren Jahrzehnten. Es geht darum, wie geschrieben und insbesondere auch darum, wie gesprochen wird. In vielen kommunalen Verwaltungen, von vielen Vereinen und auch z. B. auf den Websites von Goethe-Institut, DAAD und Deutscher Auslandsgesellschaft (DAG) wird mit Doppelpunkt oder Gendersternchen (*) mehr oder weniger konsequent gegendert. Gleichzeitig ist Gendering dieser Art z. B. im deutschen Nachrichtenformat Tagesschau sowie bei vielen Zeitungen/Zeitschriften/Online-Medien weniger üblich. Der für das für Schulen (eigentlich) geltende Amtliche Regelwerk zuständige Rat für deutsche Rechtschreibung hat die Aufnahme von Doppelpunkt, Gendersternchen und weiteren Zeichen ausdrücklich nicht empfohlen. Schüler:innen bzw. Schülerinnen und Schüler in verschiedenen deutschen Bundesländern sehen sich mit unterschiedlichen Regelungen konfrontiert.

Der Workshop soll (etwas) Licht ins Dunkle bringen und zu (etwas) Verständnis für die Lage im deutschsprachigen Raum beitragen. In Gruppenarbeit soll gemeinsam erarbeitet werden, wie sich als Lehrkraft in Schweden im eigenen Kontakt mit Personen im/aus dem deutschsprachigen Raum sowie im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht mit dem Thema am besten/pragmatischsten umgehen lässt.

Ein unter Menschen im/aus dem deutschsprachigen Raum mitunter hoch emotionales Thema soll so deskriptiv und sachlich wie möglich behandelt werden.

Martin Herold hat in Bonn und Jyväskylä (Finnland) studiert sowie an der Universität Tartu (Estland) unterrichtet. Seit 1999 ist er Geschäftsführer der Deutschen Auslandsgesellschaft in Lübeck (DAG), die zu den Mittlerorganisationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland gehört und in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die IDT 2025 in Lübeck ausgerichtet hat. Martin Herold bildet zu u. a. sprachlichen Themen fort und bezeichnet sich selbst gern als „sprachwahnsinnig“. Was Schwedisch betrifft, so verfügt er über ein gewisses Leseverstehen und auch beschränkte Sprechkompetenz, während es am Hörverstehen meistens hapert.

Nina Heißenberg

Nina Heißenberg

Abstract och mini-bio Nina Heißenberg

Diversität: Aktuelle Diskurse in Deutschland und Takeaways für den Unterricht

Diversität ist schon seit langer Zeit ein Schlagwort, das in unterschiedlichen Lebensbereichen diskutiert wird. Aber was genau ist mit dem Begriff gemeint und welche Bedeutung hat er im Unterrichtskontext? Der Workshop gibt Einblicke in aktuelle Diskurse zu Diversität in Deutschland und lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden und die Wirkung der Sprache zu erleben. Zudem werden praxisnahe Impulse für den direkten Einsatz im Klassenraum vorgestellt

Nina Heißenberg ist freiberufliche Deutschlehrerin und zertifizierte Diversitätstrainerin. Sie stammt aus Bochum, lebt aber schon seit vielen Jahren im Großraum Barcelona. Nina hat viele Jahr für das Goethe-Institut Barcelona als Deutschlehrerin und Fortbildnerin gearbeitet. Als Leiterin von Seminaren und Workshops ist sie über die Landesgrenzen Spaniens hinaus aktiv.

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